Terrabörsen
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Die Terraristikmessen

 

Inhalt : Börsenordnung, Börsenordnung Hamburg, Börsenordnung Karlsruhe

Börsenordnung für Hamburg & Karlsruhe nach unten Scrollen.


Börsenordnung

Beginn der Veranstaltung: 08:00 Uhr bis 15.00 Uhr. (Besucher ab 11 Uhr) In Karlsruhe von 07:00 - 16:00 (Besucher ab 10 Uhr) Vor dem Börsenende ist das zusammenräumen nicht gestattet.

1. Die Börse dient grundsätzlich dem Angebot von Tieren, Zubehör und Fachliteratur zum Verkauf und Tausch der Aussteller innerhalb der Verkaufsfläche.

2. Spätestens zwei Wochen vor Beginn der Messe ist das Standgeld zu bezahlen. Ansonsten kann der Standplatz nicht garantiert werden.

3. Es dürfen ausschließlich die Tierarten bzw. -kategorien angeboten werden, auf die sich die
Erlaubnis zur Durchführung einer Tierbörse erstreckt und beim Börsenverantwortlichen gemeldet wurden.

Tiere die nicht auf der Tierbörse angeboten werden sollen, haben keinen Zutritt auf das Börsengelände / Verkaufsfläche. Gästen ist es untersagt Tiere mitzubringen.

4. Die unmittelbare Überwachung des Börsengeschehens, insbesondere der Einhaltung der von der zuständigen Veterinärbehörde verfügten Auflagen und der Börsenordnung mit den dazugehörigen Durchführungsbestimmungen, obliegt den Aufsichtspersonen.
Das umfasst u.a. die Zu- und Abgangskontrolle der Tiere, die Kontrolle der Transport- und Verkaufsbehältnisse sowie die Überwachung des Tierverkaufs.

Die Aufsichtspersonen sind deutlich als solche erkennbar. Sie sind gegenüber Tieranbietern/ Ausstellern und Besuchern weisungsbefugt.

Sie können bei Zuwiderhandlungen gegen durch die zuständige Behörde verfügte Auflagen, die Börsenordnung oder tierschutzrechtlichen Bestimmungen, Personen von der Börse ausschließen.
Bei schwerwiegenden Verstößen oder im Wiederholungsfall kann ein Anbieter/Aussteller oder Besucher zeitlich begrenzt oder auf Dauer von der Teilnahme an weiteren Börsen dieser Veranstalter ausgeschlossen werden.

5. Tiere (auch Wirbellose) dürfen an Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 16. Lebensjahr nur mit Einwilligung der Erziehungsberechtigten vor Ort abgegeben werden. Eine schriftliche Erlaubnis des Erziehungsberechtigten ist unzureichend und nicht erlaubt.

6. Die Tiere müssen sich spätestens um 10.15 Uhr in den dafür vorgesehenen Verkaufsbehältnissen auf dem Verkaufsstand befinden. Die Anbieter müssen mit Ihren Tieren das Börsengelände spätestens um 18.00 Uhr verlassen haben.

In den Börsenräumen besteht absolutes Rauchverbot (Tabak und elektr. Zigaretten).
Die Veranstalter übernehmen keine Haftung bei Diebstahl, Unfällen und sonstigen Schäden.

Für Stromverlängerungen und Kabeltrommeln ist selbst zu sorgen.

9. Abfälle die durch den Verkauf entstehen, werden nicht durch die Veranstalter beseitigt, sprich die Verkäufer/innen stellen sicher, dass Sie Ihren Verkaufsstand so wieder verlassen wie Sie ihn vorgefunden haben.

10. Fremdwerbung in Form von Flyern, Plakaten, Banner etc., oder durch Kleidungsstücken in der Veranstaltungshalle und auf dem dazugehörigen Gelände ist ohne Genehmigung des Veranstalters nicht gestattet. Ausgenommen davon ist die Eigenwerbung der Aussteller – sofern er nicht für seine eigene Messe / Börse wirbt.

11. Es muss eine min. 10 cm hohe Absicherung (z.b. Holz o.ä.) gegen das herunterfallen der Verkaufs,- Behältnissen angebracht werden. Eine Absicherung entfällt sofern sogenannte Displays, Schauterrarien o.ä. genutzt werden. Alle größeren Behältnisse (Displays, Terrarien o.ä.) sollten mit einem Mindestmaß an Strukturierung und einer Wasserschüssel ausgestattet sein.  

12. Die Tiere dürfen nur bei Vorliegen von äußerst triftigen Gründen und im Beisein und mit Zustimmung des Anbieters aus ihren Behältnissen herausgenommen werden. Eine Geschlechtsbestimmung mittels Sonde oder das sogenannte poppen ist nicht erlaubt.

13. Unsere Gäste haben das Börsengelände mit den gekauften Tieren unverzüglich nach dem
Erwerb zu verlassen oder die Tiere bis zum Verlassen der Börse im Verkaufsbehältnis am
Verkaufsstand zu belassen, oder können kostenlos von uns in ausgewiesenen Räumen unterbringen. Eine zwischenzeitliche Unterbringung in ungeeigneten Räumen oder Fahrzeugen, die das Wohlbefinden der Tiere beeinträchtigen können, ist unzulässig.

Sie müssen artgerecht transportiert und vor nachteiligen Beeinflussungen geschützt werden.

14. Die Transportbehältnisse müssen stabil und ausreichend groß sein, sowie einen Boden aufweisen, der dicht und ggf. eingestreut ist. Werden mehrere Tiere in einem Transportbehältnis transportiert, sind Abtrennungen erforderlich, um ein gegenseitiges Erdrücken zu verhindern.

Je nach Tierart sind ggf. eine zusätzliche Verpackung und Separierung notwendig. Diese können, je nach Art und Größe, z. B. in geeigneten Stoffbeuteln, deren Nähte nach außen gewandt sind, in Pappschachteln oder Stülpdeckeldosen mit Luftlöchern erfolgen, dabei ist ggf. ein geeignetes Füllmaterial, z. B. ungedruckte Papierschnipsel, zu verwenden. Sicherzustellen ist eine gleichmäßige, angemessene Umgebungstemperatur, z. B. durch thermoisolierte Behälter oder Wärme Akkus.

15. Für jedes angebotene Tier müssen folgende Angaben für jeden Interessenten ersichtlich sein:

a) Name des Verkäufers
b) wissenschaftlicher und deutscher Name des Tieres
c) Verbreitungsgebiet
d) Herkunft: Wildfang / Nachzucht
e) Schutzstatus EG-VO 338/97 (Anhang A, Anhang B), Schutzstatus BArtSchV (Anlage1)
f) zu erwartende Endgröße
g) Geschlecht der angebotenen Tiere, soweit dem Anbieter bekannt
h) bei Nahrungsspezialisten ein Hinweis auf die erforderliche Nahrung
i) Der Anhang [ "Deklaration"] sollte verwendet werden, um eine ausreichende und fehlerfreie Deklaration sicherzustellen

16. Wildfänge von Arten des Anfanges A der EG-VO 338/97 und von Arten der Anlage 1 der BArtSchV dür- fen nicht angeboten, nicht in Verkehr gebracht und nicht vermarktet werden. Davon ausgenommen sind Farmzuchten nach ordnungsgemäß durchgeführter Quarantäne oder von hiesigen Händlern erworbene Tiere.

17. Für Jedes nach Anhang A der EG-VO 338/97 geschützte Tier sind die Originalpapiere (Bescheinigung gemäß EG-VO 338/97) mitzuführen und auf Verlangen vorzuzeigen. Der Verkäufer hat dem Käufer die Be- scheinigung gemäß EV- VO 338/97 im Original zusammen mit dem Tier auszuhändigen.
Eine Vermarktung von Tieren des Anhanges A der EG - VO 338/97 ist nur dann zulässig, wenn die Beschei- nigung gem. EG - VO 338/97 den Verkäufer zur Vermarktung des Tieres / der Tiere berechtigt. Eine Ver- marktung durch Dritte ist unzulässig.

18. Tiere der in der Anlage 6 der BArtSchV aufgeführten Arten müssen gem. den Bestimmungen über die Kennzeichnung von Tieren in Artikel 36 der EG-VO 939/97 und in den §§ 8,10 und 11 BArtSchV gekenn- zeichnet sein. Die Kennzeichnung muss von der für den Verkäufer zuständigen Behörde in die Bescheini- gung gem. EG-VO 338/97 eingetragen worden sein.

19. Beim Verkauf von Arten des Anhanges B der EG-VO 338/97 und von Arten, die in der Anlage 1 der BArt- SchV aufgeführt sind, hat der Verkäufer dem Käufer einen Herkunftsnachweis auszuhändigen, auf dem die für die Meldung gem. § 6 Abs. 2 BArtSchV erforderlichen Angaben enthalten sind. Der Herkunftsnachweis muss auch einen Hinweis auf die Meldepflicht gem. § 6 Abs. 2 BArtSchV beinhalten.

20. Beim Verkauf von aus Drittländern (d.h. nicht EU-Mitgliedsländern) eingeführten arten geschützten Exemplaren sind die vom Bundesamt für Naturschutz ausgestellten Einfuhrgenehmigungen mitzuführen, so- weit eine Einfuhrgenehmigungspflicht für diese Arten besteht. Die Einfuhr der Exemplare darf ausschließlich über die im Bundesanzeiger und im Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaft bekannt gemachten Zollstel- len erfolgen. Bei der Einfuhr sind die Einfuhrdokumente (Einfuhrgenehmigung, Einfuhrmeldung) der Zoll- stelle vorzulegen.

Die gem. § 5 Abs. 1 BArtSchV zu führenden Aufnahme- und Auslieferungsbücher sowie Zuchtbücher sind von den Verkäufern im Original mitzuführen und der Naturschutzbehörde auf Verlangen zur Prüfung vorzule- gen.

21. Der Verkäufer muss den Käufer auf die Meldepflicht von geschützten Tieren hinweisen.

22. Eine Betrachtung der Tiere darf nur von einer Seite oder durch den Deckel möglich sein.

23. Bei Tieren aus Feuchtgebieten muss ein feuchtigkeits speicherndes Substrat oder eine andere geeig- nete Möglichkeit zur Erhöhung der Luftfeuchtigkeit eingesetzt werden. Während der Dauer der Börse sind solche Tiere regelmäßig mit Wassernebel zu besprühen.

24. Rein aquatile Arten müssen im Wasser angeboten werden. Beim Anbieten mit Wasser ist entweder ein Landteil notwendig, oder das Wasser muss so seicht sein, dass die Tiere nicht permanent schwimmen müs- sen. Verschmutztes Wasser ist zu wechseln.

25. Die Behältnisse für die Tiere müssen folgenden Mindestanforderungen entsprechen
(gem. dem Gutachten über Mindestanforderungen an die Haltung von Reptilien vom 10.01.1997 des Bun- desministeriums für Ernährung Landwirtschaft und Forsten):
a) ausreichende Belüftung, Beleuchtung und ggf. Wärmezufuhr
b) geeignetes Bodensubstrat für die Aufnahme von Ausscheidungen
c) die Größe des Behälters muss den Tieren ein problemloses Wenden ermöglichen. Die kürzeste Kanten- länge der Behältnisgrundfläche (Länge bzw. Breite) bzw. bei nicht rechteckigen Behältnissen die kürzeste Strecke auf der Behältnisgrundfläche muss eine Länge aufweisen bei - Echsen und Amphibien mindestens das 1,5-Fache der Kopf-Rumpf-Länge - bei Schlangen jede Seitenlänge mindestens 1/3 der Gesamtlänge des Tieres und - bei Schildkröten die zweifache Panzerlänge betragen.

26. Säugetieren müssen geeignete Einstreu, ausreichend große Rückzugsmöglichkeiten, Tränke und Futter zur Verfügung stehen.
Es dürfen auch nur bereits von den Elterntieren entwöhnte und bereits eigenständig lebensfähige Nagetiere angeboten werden. Das Anbieten und der Verkauf von lebenden Mäusen - oder Rattenbabys sowie Eintagesküken, Nacktmäusen und anderen Defektzuchten ist verboten.

27. Alle Tiere müssen in Einzelhaltung untergebracht sein, eine Belegung eines Behältnisses mit mehreren Tieren ist untersagt. Für wirbellose Tiere gilt dies nur bei Skorpionen, Vogelspinnen und Hundertfüßern. Ausnahme: Spiderlinge & Landschildkröten.

28. Es dürfen nur gesunde, nicht trächtige und in einwandfreiem Zustand befindliche Tiere angeboten werden.

29. Tiere der Arten Chelydra serpentina (Schnappschildkröte) und Macroclemys temmincki (Geierschildkröte) dürfen nicht zur Schau gestellt, nicht angeboten, nicht in Verkehr gebracht und nicht vermarktet werden.

30. Das Schütteln oder Klopfen sowie das Aufeinanderstapeln an den Tierbehältern ist strengstens untersagt. Das Stapeln von Futterinsekten ist hiervon unberührt.

31. Die ausgestellten Tiere sind ständig durch den Anbieter zu beaufsichtigen.

32. Die Behältnisse, in denen Tiere untergebracht sind, müssen mindestens in Tischhöhe (ca. 70 cm) aufgestellt werden.

33. Die Breite oder Tiefe des Verkaufsbehältnisses muss mindestens die 1,5-fache Körperlänge des Tieres betragen; die andere Seite muss der Körperlänge entsprechen.
Bei Gruppenhaltung sind diese Angaben mit der Zahl der Tiere im jeweiligen Behältnis zu
multiplizieren. Als Faustregel gilt, dass die Hälfte der den Tieren zur Verfügung stehenden Behältnisgrundfläche bei entspannt nebeneinanderliegenden Tieren frei bleiben muss.

Der Käfig muss so hoch sein, dass die Tiere darin in natürlicher Haltung aufrecht sitzen
bzw. stehen können.
Bei Unklarheiten sind die Leitlinien zur Ausrichtung von Tierbörsen unter Tierschutzgesichtspunkten heran- zuziehen.

34. Gewerbsmäßige Züchter und Händler müssen im Besitz einer Erlaubnis nach § 11 Erlaubnis gem. § 11 Abs. 1 Satz 1 Nr. 8a TierSchG sein und diese auf Verlangen der zuständigen Behörde vorzeigen.

35. Der Anbieter hat eine ausreichende Anzahl geeigneter Behältnisse bereitzuhalten, die er dem Käufer für den tierschutzgerechten Transport zur Verfügung stellen kann.

36. Erkrankte oder verletzte Tiere sind abzusondern und nach Bedarf zu behandeln. Die Adresse bzw. die Telefonnummer des beauftragten Tierarztes (Rufbereitschaft) liegt am Veranstaltungstag an der Information aus.

37. Es ist verboten, Giftschlangen einschließlich der Gattungen Dispholidus und Thelotornis, Giftechsen und für den Menschen gefährliche Spinnentiere vermarkten.

38. Es ist verboten Tieren zu handeln, tauschen, auszustellen oder anderweitig zu vermarkten die in sogenannten Verbotslisten, Gefahrentierverordnungen o.ä. in den Bundesländern in der die Veranstaltung ausgerichtet wird. (Z.b. Hamburg mit der Gefahrentierverordnung) mit auf die Veranstaltung zu bringen.

39. Alle Anbieter müssen die relevanten tierschutzrechtlichen Bestimmungen und die Börsenordnung kennen und sich vor Börsenbeginn auf ihre Einhaltung verpflichten. Bei Unklarheiten sind die Leitlinien zur Ausrichtung von Tierbörsen unter Tierschutzgesichtspunkten heranzuziehen.

40. Für Hunde ist der Zutritt der Verkaufsfläche verboten.
Diese Börsenordnung gilt für von SoHo GbR ausgerichteten Terraristimessen.

Das Fotografieren und Filmen ist nur mit vorheriger Genehmigung des Veranstalters gestattet. Veröffentlichungen jeglicher Art (z.B. Zeitungsverlage, Sozialen Medien, Internet, Fernsehsender o.ä.) werden Strafrechtlich geahndet.

© Terrabörsen 2020

Veranstalter:
SoHo GbR - Schadesweg 1 - 20537 Hamburg


Börsenordnung für Standort Hamburg

Öffnungszeiten der Veranstaltung: Austeller 8 Uhr - 18 Uhr. Besucher 11 Uhr - 16 Uhr 

Vor dem Börsenende ist das zusammenräumen nicht gestattet.

1. Die Börse dient grundsätzlich dem Angebot von Tieren, Zubehör und Fachliteratur zum Verkauf und Tausch der Aussteller innerhalb der Verkaufsfläche.

2. Spätestens zwei Wochen vor Beginn der Messe ist das Standgeld zu bezahlen. Ansonsten kann der Standplatz nicht garantiert werden.

3. Es dürfen ausschließlich die Tierarten bzw. -kategorien angeboten werden, auf die sich die Erlaubnis zur Durchführung einer Tierbörse erstreckt und beim Börsenverantwortlichen gemeldet wurden. Tiere die nicht auf der Tierbörse angeboten werden sollen, haben keinen Zutritt auf das Börsengelände / Verkaufsfläche. Gästen ist es untersagt Tiere mitzubringen.

4. Die unmittelbare Überwachung des Börsengeschehens, insbesondere der Einhaltung der von der zuständigen Veterinärbehörde verfügten Auflagen und der Börsenordnung mit den dazugehörigen Durchführungsbestimmungen, obliegt den Aufsichtspersonen.

Das umfasst u.a. die Zu- und Abgangskontrolle der Tiere, die Kontrolle der Transport- und Verkaufsbehältnisse sowie die Überwachung des Tierverkaufs.

Die Aufsichtspersonen sind deutlich als solche erkennbar. Sie sind gegenüber Tieranbietern / Ausstellern und Besuchern weisungsbefugt.

Sie können bei Zuwiderhandlungen gegen durch die zuständige Behörde verfügte Auflagen, die Börsenordnung oder tierschutzrechtlichen Bestimmungen, Personen von der Börse ausschließen. Bei schwerwiegenden Verstößen oder im Wiederholungsfall kann ein Anbieter/Aussteller oder Besucher zeitlich begrenzt oder auf Dauer von der Teilnahme an weiteren Börsen dieser Veranstalter ausgeschlossen werden.

5. Tiere (auch Wirbellose) dürfen an Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 16. Lebensjahr nur mit Einwilligung der Erziehungsberechtigten vor Ort abgegeben werden. Eine schriftliche Erlaubnis des Erziehungsberechtigten ist unzureichend und nicht erlaubt.

6. Die Tiere müssen sich spätestens um 10.15 Uhr in den dafür vorgesehenen Verkaufsbehältnissen auf dem Verkaufsstand befinden. Die Anbieter müssen mit Ihren Tieren das Börsengelände spätestens um 18.00 Uhr verlassen haben.

7. In den Börsenräumen besteht absolutes Rauchverbot (Tabak und elektr. Zigaretten).
8. Die Veranstalter übernehmen keine Haftung bei Diebstahl, Unfällen und sonstigen Schäden. Für

Stromverlängerungen und Kabeltrommeln ist selbst zu sorgen.

9. Abfälle die durch den Verkauf entstehen, werden nicht durch die Veranstalter beseitigt, sprich die Verkäufer/innen stellen sicher, dass Sie Ihren Verkaufsstand so wieder verlassen wie Sie ihn vorgefunden haben.

10. Fremdwerbung in Form von Flyern, Plakaten, Banner etc., oder durch Kleidungsstücken in der Veranstaltungshalle und auf dem dazugehörigen Gelände ist ohne Genehmigung des Veranstalters nicht gestattet. Ausgenommen davon ist die Eigenwerbung der Aussteller – sofern er nicht für seine eigene Messe / Börse wirbt.

11. Es muss eine min. 10 cm hohe Absicherung (z.b. Holz o.ä.) gegen das herunterfallen der Verkaufs,- Behältnissen angebracht werden. Eine Absicherung entfällt sofern sogenannte Displays, Schauterrarien o.ä. genutzt werden. Alle größeren Behältnisse (Displays, Terrarien o.ä.) sollten mit einem Mindestmaß an Strukturierung und einer Wasserschüssel ausgestattet sein.

12. Die Tiere dürfen nur bei Vorliegen von äußerst triftigen Gründen und im Beisein und mit Zustimmung des Anbieters aus ihren Behältnissen herausgenommen werden. Eine Geschlechtsbestimmung mittels Sonde oder das sogenannte poppen ist nicht erlaubt.

13. Unsere Gäste haben das Börsengelände mit den gekauften Tieren unverzüglich nach dem Erwerb zu verlassen oder die Tiere bis zum Verlassen der Börse im Verkaufsbehältnis am Verkaufsstand zu belassen, erworbene Tiere können kostenlos von uns in ausgewiesenen Räumen untergebracht werden. Eine zwischenzeitliche Unterbringung in ungeeigneten Räumen oder Fahrzeugen, die das Wohlbefinden der Tiere beeinträchtigen können, ist für Besucher und Austeller / Verkäufer unzulässig.

Sie müssen artgerecht transportiert und vor nachteiligen Beeinflussungen geschützt werden.

14. Die Transportbehältnisse müssen stabil und ausreichend groß sein, sowie einen Boden aufweisen, der dicht und ggf. eingestreut ist. Werden mehrere Tiere in einem Transportbehältnis transportiert, sind Abtrennungen erforderlich, um ein gegenseitiges Erdrücken zu verhindern.

Je nach Tierart sind ggf. eine zusätzliche Verpackung und Separierung notwendig. Diese können, je nach Art und Größe, z. B. in geeigneten Stoffbeuteln, deren Nähte nach außen gewandt sind, in Pappschachteln oder Stülpdeckeldosen mit Luftlöchern erfolgen, dabei ist ggf. ein geeignetes Füllmaterial, z. B. ungedruckte Papierschnipsel, zu verwenden. Sicherzustellen ist eine gleichmäßige, angemessene Umgebungstemperatur, z. B. durch thermoisolierte Behälter oder Wärme Akkus.

15. Für jedes angebotene Tier müssen folgende Angaben für jeden Interessenten ersichtlich sein:

- Name des Verkäufers
- wissenschaftlicher und deutscher Name des Tieres
- Verbreitungsgebiet
- Herkunft: Wildfang / Nachzucht
- Schutzstatus EG-VO 338/97 (Anhang A, Anhang B), Schutzstatus BArtSchV (Anlage1)
- zu erwartende Endgröße
- Geschlecht der angebotenen Tiere, soweit dem Anbieter bekannt
- bei Nahrungsspezialisten ein Hinweis auf die erforderliche Nahrung
- Der Anhang [ "Deklaration"] sollte verwendet werden, um eine ausreichende und fehlerfreie Deklaration sicherzustellen

16. Wildfänge von Arten des Anfanges A der EG-VO 338/97 und von Arten der Anlage 1 der BArtSchV dürfen nicht angeboten, nicht in Verkehr gebracht und nicht vermarktet werden. Davon ausgenommen sind Farmzuchten nach ordnungsgemäß durchgeführter Quarantäne oder von hiesigen Händlern erworbene Tiere.

17. Für Jedes nach Anhang A der EG-VO 338/97 geschützte Tier sind die Originalpapiere (Bescheinigung gemäß EG- VO 338/97) mitzuführen und auf Verlangen vorzuzeigen. Der Verkäufer hat dem Käufer die Bescheinigung gemäß EV- VO 338/97 im Original zusammen mit dem Tier auszuhändigen.
Eine Vermarktung von Tieren des Anhanges A der EG - VO 338/97 ist nur dann zulässig, wenn die Bescheinigung gem. EG - VO 338/97 den Verkäufer zur Vermarktung des Tieres / der Tiere berechtigt. Eine Vermarktung durch Dritte ist unzulässig.

18. Tiere der in der Anlage 6 der BArtSchV aufgeführten Arten müssen gem. den Bestimmungen über die Kennzeichnung von Tieren in Artikel 36 der EG-VO 939/97 und in den §§ 8,10 und 11 BArtSchV gekennzeichnet sein. Die Kennzeichnung muss von der für den Verkäufer zuständigen Behörde in die Bescheinigung gem. EG-VO 338/97 eingetragen worden sein.

19. Beim Verkauf von Arten des Anhanges B der EG-VO 338/97 und von Arten, die in der Anlage 1 der BArtSchV aufgeführt sind, hat der Verkäufer dem Käufer einen Herkunftsnachweis auszuhändigen, auf dem die für die Meldung gem. § 6 Abs. 2 BArtSchV erforderlichen Angaben enthalten sind. Der Herkunftsnachweis muss auch einen Hinweis auf die Meldepflicht gem. § 6 Abs. 2 BArtSchV beinhalten.

20. Beim Verkauf von aus Drittländern (d.h. nicht EU-Mitgliedsländern) eingeführten Arten geschützten Exemplaren sind die vom Bundesamt für Naturschutz ausgestellten Einfuhrgenehmigungen mitzuführen, soweit eine Einfuhrgenehmigungspflicht für diese Arten besteht. Die Einfuhr der Exemplare darf ausschließlich über die im Bundesanzeiger und im Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaft bekannt gemachten Zollstellen erfolgen. Bei der Einfuhr sind die Einfuhrdokumente (Einfuhrgenehmigung, Einfuhrmeldung) der Zollstelle vorzulegen.

Die gem. § 5 Abs. 1 BArtSchV zu führenden Aufnahme- und Auslieferungsbücher sowie Zuchtbücher sind von den Verkäufern im Original mitzuführen und der Naturschutzbehörde auf Verlangen zur Prüfung vorzulegen.

21. Der Verkäufer muss den Käufer auf die Meldepflicht von geschützten Tieren hinweisen. 22. Eine Betrachtung der Tiere darf nur von einer Seite oder durch den Deckel möglich sein.

23. Bei Tieren aus Feuchtgebieten muss ein feuchtigkeits speicherndes Substrat oder eine andere geeignete Möglichkeit zur Erhöhung der Luftfeuchtigkeit eingesetzt werden. Während der Dauer der Börse sind solche Tiere regelmäßig mit Wassernebel zu besprühen.

24. Rein aquatile Arten müssen im Wasser angeboten werden. Beim Anbieten mit Wasser ist entweder ein Landteil notwendig, oder das Wasser muss so seicht sein, dass die Tiere nicht permanent schwimmen müssen. Verschmutztes Wasser ist zu wechseln.

25. Die Behältnisse für die Tiere müssen folgenden Mindestanforderungen entsprechen
(gem. dem Gutachten über Mindestanforderungen an die Haltung von Reptilien vom 10.01.1997 des Bundesministeriums für Ernährung Landwirtschaft und Forsten):
ausreichende Belüftung, Beleuchtung und ggf. Wärmezufuhr geeignetes Bodensubstrat für die Aufnahme von Ausscheidungen die Größe des Behälters muss den Tieren ein problemloses Wenden ermöglichen.

Die kürzeste Kantenlänge der Behältnisgrundfläche (Länge bzw. Breite) bzw. bei nicht rechteckigen Behältnissen die kürzeste Strecke auf der Behältnisgrundfläche muss eine Länge aufweisen bei - Echsen und Amphibien mindestens das 1,5-Fache der Kopf-Rumpf-Länge - bei Schlangen jede Seitenlänge mindestens 1/3 der Gesamtlänge des Tieres und - bei Schildkröten die zweifache Panzerlänge betragen.

26. Alle Tiere müssen in Einzelhaltung untergebracht sein, eine Belegung eines Behältnisses mit mehreren Tieren ist untersagt. Für wirbellose Tiere gilt dies nur bei Skorpionen, Vogelspinnen und Hundertfüßern. Ausnahme: Spiderlinge & Landschildkröten.

27. Tiere der Arten Chelydra serpentina (Schnappschildkröte) und Macroclemys temmincki
(Geierschildkröte) dürfen nicht zur Schau gestellt, nicht angeboten, nicht in Verkehr gebracht und nicht vermarktet werden.

28. Das Schütteln oder Klopfen sowie das Aufeinanderstapeln an den Tierbehältern ist strengstens untersagt. Das Stapeln von Futterinsekten ist hiervon unberührt.

29. Die ausgestellten Tiere sind ständig durch den Anbieter zu beaufsichtigen.

30. Die Behältnisse, in denen Tiere untergebracht sind, müssen mindestens in Tischhöhe (ca. 70 cm) aufgestellt werden.

31. Es dürfen ausschließlich Mäuse und Ratten als Lebend Futternager angeboten werden.
Es dürfen nur gesunde, nicht trächtige und in einwandfreiem Zustand befindliche Tiere angeboten werden.

Es ist untersagt andere lebende Nagetiere als „Futternager“ mit auf die Veranstaltung zu nehmen. Es dürfen auch nur bereits von den Elterntieren entwöhnte und bereits eigenständig lebensfähige Nagetiere angeboten werden. Das Anbieten und der Verkauf von lebenden Mäusen - oder Rattenbabys sowie Eintagesküken, Nacktmäusen und anderen Defektzuchten ist verboten.

Die Breite oder Tiefe des Verkaufsbehältnisses muss mindestens die 1,5-fache Körperlänge des Tieres betragen; die andere Seite muss der Körperlänge entsprechen.
Bei Gruppenhaltung sind diese Angaben mit der Zahl der Tiere im jeweiligen Behältnis zu
multiplizieren. Als Faustregel gilt, dass die Hälfte der den Tieren zur Verfügung stehenden

Behältnisgrundfläche bei entspannt nebeneinanderliegenden Tieren frei bleiben muss. Der Käfig muss so hoch sein, dass die Tiere darin in natürlicher Haltung aufrecht sitzen bzw. stehen können. Es muss geeignetes Einstreu, ausreichend große Rückzugsmöglichkeiten, Tränke und Futter zur Verfügung stehen.

Besondere Bedingungen für das Anbieten von Mäusen und Ratten:

Die Höhe der Behältnisse muss mindestens 20 cm betragen. Unverträgliche Tiere dürfen nicht gemeinsam in einem Behältnis untergebracht sein. Umgebungstemperatur mindestens 15 °C. Bei benachbarten Käfigen ist sicher zu stellen, dass die Tiere sich nicht durch das Gitter hindurch gegenseitig beißen können.

Für einzelne untergebrachte Mäuse muss eine Grundfläche von min.180 cm2 vorhanden sein. Bei Gruppenhaltung sind für jedes weitere Tier 120 cm2 zusätzlich erforderlich.

Für einzeln untergebrachte Ratten muss eine Grundfläche von min. 500 cm2 vorhanden sein. Bei Gruppenhaltung sind für jedes weitere Tier 200 cm2 zusätzlich erforderlich.

Bei Unklarheiten sind die Leitlinien zur Ausrichtung von Tierbörsen unter Tierschutzgesichtspunkten heranzuziehen.

32. Gewerbsmäßige Züchter und Händler von Tieren müssen im Besitz einer §11 Erlaubnis gem. §11 Abs. 1 Satz 1 Nr. 8a TierSchG sein und diese bei Anmeldung für unsere Veranstaltung, jedoch spätestens 14 Tage vor Veranstaltung uns einzureichen und diese auf Verlangen der zuständigen Behörde vorzeigen.

33. Der Anbieter hat eine ausreichende Anzahl geeigneter Behältnisse bereitzuhalten, die er dem Käufer für den tierschutzgerechten Transport zur Verfügung stellen kann.

34. Erkrankte oder verletzte Tiere sind abzusondern und nach Bedarf zu behandeln. Die Adresse bzw. die Telefonnummer des beauftragten Tierarztes (Rufbereitschaft) liegt am Veranstaltungstag an der Information aus.

35. Es ist verboten, Giftschlangen einschließlich der Gattungen Dispholidus und Thelotornis, Giftechsen und für den Menschen gefährliche Spinnentiere zu vermarkten.

36. Es ist verboten mit Tieren zu handeln, tauschen, auszustellen oder anderweitig zu vermarkten die in der Hamburgisches Gefahrtiergesetz (HmbGefahrtierG) Vom 21. Mai 2013* aufgelistet sind.

37. Alle Anbieter müssen die relevanten tierschutzrechtlichen Bestimmungen und die Börsenordnung kennen und sich vor Börsenbeginn auf ihre Einhaltung verpflichten. Bei Unklarheiten sind die Leitlinien zur Ausrichtung von Tierbörsen unter Tierschutzgesichtspunkten heranzuziehen.

38. Für Hunde ist der Zutritt der Verkaufsfläche verboten.

39. Das Fotografieren und Filmen ist nur mit vorheriger Genehmigung des Veranstalters gestattet. Veröffentlichungen jeglicher Art (z.B. Zeitungsverlage, Sozialen Medien, Internet, Fernsehsender o.ä.) werden Strafrechtlich geahndet.

Diese Börsenordnung gilt für von SoHo GbR ausgerichteten, in Raum Hamburg, Terraristikmessen. © Terrabörsen 2016

Veranstalter:
SoHo GbR - Schadesweg 1 - 20537 Hamburg



© Terrabörsen 2020



Börsenordnung Karlsruhe

 

 

I.       Allgemeine Bestimmungen

 

1.       Die Börse dient grundsätzlich dem Angebot von Tieren, Zubehör und Fachliteratur zum Verkauf und zum Tausch der Ausstellerinnerhalb der Verkaufsfläche.

 

2.       Die Börsenzeiten sind: Beginn um 8:00 Uhr, Ende um 16:00 Uhr, Einlass für Besucher ab 10:00 

 

3.       Die Tiere müssen sich spätestens um 9:30 Uhr in den dafür vorgesehenen Verkaufsbehältnissen auf dem Verkaufsstandbefinden. Die Anbieter müssen das Börsengelände mit Ihren Tieren spätestens um 18:00 Uhr verlassen haben. Ein Zusammenräumen vor Börsenende ist nicht gestattet.

 

4.       Es dürfen ausschließlich die Tierarten bzw. -kategorien angeboten werden, auf die sich die Erlaubnis zur Durchführung einerTierbörse erstreckt und beim Börsenverantwortlichen gemeldet wurden.
Zu beachten ist auch die Ausschlussliste für Tierarten unter Abschnitt IV.

 

5.       Tiere, die nicht auf der Tierbörse angeboten werden sollen, haben keinen Zutritt auf das Börsengelände / Verkaufsfläche.Gästen ist es untersagt Tiere mitzubringen. 
Für Hunde ist der Zutritt der Verkaufsfläche verboten.

 

6.      Die unmittelbare Überwachung des Börsengeschehens, insbesondere der Einhaltung der von den zuständigen Behördenverfügten Auflagen und der Börsenordnung mit den dazugehörigen 
Durchführungsbestimmungen, obliegt den Aufsichtspersonen. Das umfasst u.a. die Zu- und 
Abgangskontrolle der Tiere, die Kontrolle der Transport- und Verkaufsbehältnisse sowie die 
Überwachung des Tierverkaufs.  Die Aufsichtspersonen sind deutlich als solche erkennbar.
Sie sind gegenüber Tieranbietern/ Ausstellern und Besuchern weisungsbefugt.

 

7.      Bei Zuwiderhandlungen gegen durch die zuständige Behörde verfügte Auflagen, diese Börsenordnung oder tier- oder artenschutzrechtliche Bestimmungen, können Personen von der weiteren Teilnahme an der Börse ausgeschlossen werden. Bei schwerwiegenden Verstößen oder im Wiederholungsfall kann ein Anbieter/Aussteller oder Besucher zeitlich begrenzt oderauf Dauer von der Teilnahme an weiteren Börsen dieser Veranstalter ausgeschlossen werden.

 

8.      In den Börsenräumen besteht absolutes Rauchverbot (Tabak und elektr. Zigaretten).

 

9.      Die Veranstalter übernehmen keine Haftung bei Diebstahl, Unfällen und sonstigen Schäden.
Für Stromverlängerungen und Kabeltrommeln ist selbst zu sorgen.

 

10.    Abfälle, die durch den Verkauf entstehen, werden nicht durch die Veranstalter beseitigt, sprich die 
Verkäufer/innen stellen sicher, dass Sie Ihren Verkaufsstand so wieder verlassen wie Sie ihn 
vorgefunden haben.

 

11.    Fremdwerbung in Form von Flyern, Plakaten, Banner etc., oder durch Kleidungsstücke in der 
Veranstaltungshalle und auf dem dazugehörigen Gelände ist ohne Genehmigung des Veranstalters nicht gestattet.Ausgenommen davon ist die Eigenwerbung der Aussteller, 
sofern er nicht für seine eigene Messe / Börse wirbt.

 

12.    Das Fotografieren und Filmen sind nur mit vorheriger Genehmigung des Veranstalters gestattet. 
Ungenehmigte 
Veffentlichungen jeglicher Art (z.B. Zeitungsverlage, Sozialen Medien, Internet, 
Fernsehsender o.ä.) werden zur Anzeige gebracht.

 

13.    Tiere dürfen an Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 16. Lebensjahr nur mit Einwilligung der Erziehungsberechtigten vorOrt abgegeben werden. Eine schriftliche Erlaubnis des 
Erziehungsberechtigten ist nicht ausreichend.

 

II.      Bestimmungen zum Tierschutz

 

14.    Es dürfen nur gesunde, nicht trächtige und in einwandfreiem Zustand befindliche Tiere angeboten 
werden.

 

15.    Erkrankte oder verletzte Tiere sind abzusondern und nach Bedarf zu behandeln. Die Adresse bzw. die Telefonnummer desbeauftragten Tierarztes (Rufbereitschaft) liegt am Veranstaltungstag an der 
Information/Kasse aus.

 

16.    Alle Anbieter müssen die relevanten tierschutzrechtlichen Bestimmungen und die Börsenordnung 
kennen und sich vor Börsenbeginn auf ihre Einhaltung verpflichten. Bei Unklarheiten sind die Leitlinien zur Ausrichtung vonTierbörsen unter Tierschutzgesichtspunkten heranzuziehen.

 

17.    Gewerbsmäßige Züchter und Händler müssen im Besitz einer Erlaubnis nach § 11 Erlaubnis gem. 
§ 11 Abs. 1 Satz 1 Nr. 8a TierSchG sein und diese auf Verlangen der zuständigen Behörde vorzeigen.

 

18.    Die ausgestellten Tiere sind ständig durch den Anbieter zu beaufsichtigen.

 

19.  Für jedes angebotene Tier müssen folgende Angaben für jeden Interessenten ersichtlich sein:

 

a) Name des Verkäufers

b) wissenschaftlicher und deutscher Name des Tieres c) Verbreitungsgebiet

d) Herkunft: Wildfang / Nachzucht

e) Schutzstatus EG-VO 338/97 (Anhang A, Anhang B), Schutzstatus BArtSchV (Anlage1)

f) zu erwartende Endgröße

g) Geschlecht der angebotenen Tiere, soweit dem Anbieter bekannt

h) bei Nahrungsspezialisten ein Hinweis auf die erforderliche Nahrung

i) Der Anhang "Deklaration", auf unserer Webseite, sollte verwendet werden, um eine ausreichende und fehlerfreie Deklaration sicherzustellen

 

20.    Die Behältnisse, in denen Tiere untergebracht sind, müssen mindestens in Tischhöhe (ca. 70 cm) 
aufgestellt werden.

 

21.    Es muss eine min. 10 cm hohe Absicherung (z.B. Holz o.ä.) gegen das Herunterfallen 
des Verkaufs,- Behältnissen angebracht werden. Eine Absicherung entfällt sofern sogenannte Displays, Schauterrarien o.ä. genutzt werden. Alle größeren Behältnisse (Displays, Terrarien o.ä.) sollten mit 
einem Mindestmaß an Strukturierung und einer Wasserschüssel ausgestattet sein.

 

22.    Die Behältnisse für die Tiere müssen folgenden Mindestanforderungen entsprechen

(gem. dem Gutachten über Mindestanforderungen an die Haltung von Reptilien vom 10.01.1997 des Bundesministeriums fürErnährung Landwirtschaft und Forsten):

 

a)   ausreichende Belüftung, Beleuchtung und ggf. Wärmezufuhr

b)   geeignetes Bodensubstrat für die Aufnahme von Ausscheidungen

c)   die  Mindestgröße Größe des Behälters muss den Tieren ein problemloses Wenden ermöglichen. Die kürzesteKantenlänge der Behältnisgrundfläche (Länge bzw. Breite) bzw. bei nicht rechteckigen Behältnissen die kürzeste Strecke aufder Behältnisgrundfläche muss folgende Maße aufweisen:

 

-         bei Echsen und Amphibien mindestens das 1,5-Fache der Kopf-Rumpf-Länge  

-         bei Schlangen mindestens 1/3 der Gesamtlänge

-         bei Schildkröten mindestens die zweifache Panzerlänge.

 

23.    Bei Gruppenhaltung sind diese Angaben mit der Zahl der Tiere im jeweiligen Behältnis zu multiplizieren. Als Faustregel gilt, dassdie Hälfte, der den Tieren zur Verfügung stehenden Behältnisgrundfläche bei entspannt nebeneinanderliegenden Tieren freibleiben muss. Der Behälter muss so hoch sein, dass die Tiere darin in natürlicher Haltung aufrecht sitzen bzw. stehen können. Bei Unklarheiten sind die 
Leitlinien zur Ausrichtung von Tierbörsen unter Tierschutzgesichtspunkten heranzuziehen.

 

24.    Bei Tieren aus Feuchtgebieten muss ein feuchtigkeitsspeicherndes Substrat oder eine andere
geeignete Möglichkeit zur Erhöhung der Luftfeuchtigkeit eingesetzt werden. Während der Dauer der Börse sind solche Tiereregelmäßig mit Wassernebel zu besprühen.

 

25.  Rein aquatile Arten müssen im Wasser angeboten werden. Beim Anbieten mit Wasser ist entweder ein Landteil notwendig,oder das Wasser muss so seicht sein, dass die Tiere nicht permanent schwimmen müssen. Verschmutztes Wasser ist zuwechseln.

 

26.  Säugetieren müssen geeignete Einstreu, ausreichend große Rückzugsmöglichkeiten, Tränke und 
Futter zur Verfügung stehen. Es dürfen auch nur bereits von den Elterntieren entwöhnte und bereits eigenständig lebensfähigeSäugetiere angeboten werden.

 

27.    Alle  Wirbeltiere müssen in Einzelhaltung untergebracht sein, eine Belegung eines Behältnisses mit mehreren Tieren istuntersagt. Ausgenommen hiervon sind Landschildkröten und Futternager. Bei
wirbellosen Tieren ist eine Einzelhaltung bei Skorpionen, Vogelspinnen (ausgenommen: Spiderlinge) 
und Hundertfüßern erforderlich.

 

28.  Eine Betrachtung der Tiere darf nur von einer Seite oder durch den Deckel möglich sein. 
Den Tieren ist ausreichend blicksicherer Rückzugsraum zu gewähren.

 

29.  Das Schütteln oder Klopfen sowie das Aufeinanderstapeln an den Tierbehältern ist untersagt.
Das Stapeln von Futterinsekten ist hiervon ausgenommen.

 

30.  Die Tiere dürfen nur bei Vorliegen von triftigen Gründen und im Beisein und mit Zustimmung des 
Anbieters aus ihren Behältnissen herausgenommen werden. Eine Geschlechtsbestimmung mittels Sonde oder das sogenanntePoppen ist nicht erlaubt.

 

31.  Gäste haben das Börsengelände mit den gekauften Tieren unverzüglich nach dem Erwerb zu
verlassen oder die Tiere bis zum Verlassen der Börse im Verkaufsbehältnis am Verkaufsstand zu 
belassen, oder können kostenlos von uns in ausgewiesenen Räumen unterbringen. 
Eine zwischenzeitliche  Unterbringung in ungeeigneten Räumen oder Fahrzeugen, die das 
Wohlbefinden der Tiere beeinträchtigen können, ist unzulässig. Sie müssen artgerecht transportiert und vor nachteiligenBeeinflussungen geschützt werden.

 

32.  Der Anbieter hat eine ausreichende Anzahl geeigneter Behältnisse bereitzuhalten, die er dem Käufer für dentierschutzgerechten Transport zur Verfügung stellen kann.

 

33.  Die Transportbehältnisse müssen stabil und ausreichend groß sein, sowie einen Boden aufweisen, der dicht und ggf.eingestreut ist. Werden mehrere Tiere in einem Transportbehältnis transportiert, sind Abtrennungen erforderlich, um eingegenseitiges Erdrücken zu verhindern. Je nach Tierart sind ggf. eine zusätzliche Verpackung und Separierung notwendig.Diese können, je nach Art und Größe, z. B. in geeigneten Stoffbeuteln, deren Nähte nach außen gewandt sind, inPappschachteln oder 
Stülpdeckeldosen mit Luftlöchern erfolgen, dabei ist ggf. ein geeignetes Füllmaterial, z. B. ungedruckte Papierschnipsel, zuverwenden. Sicherzustellen ist eine gleichmäßige, angemessene 
Umgebungstemperatur, z.B. durch thermoisolierte Behälter oder Wärme-Akkus.
 

III.  Artenschutzrechtliche Bestimmungen

 

34.  Dem Artenschutz unterliegende Tiere dürfen nur gehandelt werden, wenn die Tiere 
rechtmäßig gezüchtet oder importiert wurden und die Legalität der Tiere auf Verlangen 
der Behörde nachgewiesen werden kann.

 

35.  Für nach Anhang A der EG-VO 338/97 streng geschützte Tiere sind die Originalpapiere 
(EG-Bescheinigung) mitzuführen und auf Verlangen vorzuzeigen. Eine Vermarktung ist nur dann 
zulässig, wenn die Bescheinigung den Verkäufer zur Vermarktung des Tieres / der Tiere berechtigt.  Eine Vermarktung durchDritte ist unzulässig. Der Verkäufer hat dem Käufer die Bescheinigung im 
Original zusammen mit dem Tier auszuhändigen.

 

36.  Wildfänge von Arten des Anhangs A der EG-VO 338/97 und von Arten der Anlage 1 der BArtSchV dürfen nicht angeboten,nicht in Verkehr gebracht und nicht vermarktet werden.  Davon ausgenommen sind Farmzuchten nach ordnungsgemäßdurchgeführter Quarantäne oder autorisierten Händlern 
erworbene Tiere.

 

37.    Für nach Anhang B der EG-VO 338/97 besonders geschützte Tierarten sowie für Arten der Anlage 1 der BArtSchV hat der Verkäufer einen geeigneten Nachweis über den legalen Besitz (Zuchtbeleg, Kaufbeleg o.ä.) mitzuführen und auf Verlangen der Behörde vorzuzeigen.

 

38.    Beim Verkauf von Arten des Anhanges B der EG-VO 338/97 und von Arten, die in der Anlage 1 der BArtSchV aufgeführt sind,hat der Verkäufer dem Käufer wiederum einen Herkunftsnachweis 
auszuhändigen, auf dem die für die Meldung gem. § 7 Abs. 2 BArtSchV erforderlichen Angaben 
enthalten sind. Der Herkunftsnachweis muss auch einen Hinweis auf die Meldepflicht
gem. § 7 Abs. 2 BArtSchV beinhalten.

 

39.    Der Verkäufer muss den Käufer auf bestehende Meldepflichten von geschützten Tieren hinweisen.

 

40.  Tiere der in der Anlage 6 der BArtSchV aufgeführten Arten müssen gem. den Bestimmungen über die Kennzeichnung vonTieren in Artikel 36 der EG-VO 939/97 und in den §§ 8,10 und 11 BArtSchV 
gekennzeichnet sein. Die Kennzeichnungsmethode muss von der für den Verkäufer zuständigen 
Behörde in die Bescheinigung gem. EG-VO 338/97 eingetragen worden sein.

 

41.  Bei gewerblichen Händlern sind die gem. § 6 Abs. 1 BArtSchV zu führenden Aufnahme- und 
Auslieferungsbücher sowie Zuchtbücher sind von den Verkäufern im Original mitzuführen 
und der Naturschutzbehörde auf Verlangen zur Prüfung vorzulegen.

 

42.  Beim Verkauf von aus Drittländern (d.h. nicht EU-Mitgliedsländern) eingeführten artgeschützten Exemplaren sind die vomBundesamt für Naturschutz ausgestellten Einfuhrgenehmigungen 
mitzuführen, soweit eine Einfuhrgenehmigungspflicht für diese Arten besteht.

 

IV.  Ausgeschlossene Tiere 

 

43.  Das Anbieten, Zurschaustellen und der Verkauf der folgenden Arten sind  untersagt:

- Androctonus / - Buthus / - Hottentotta / - Leirus / - Nebo / - Parabuthus / - Tityus 

a)   Chelydra serpentina (Schnappschildkröte) und Macroclemys temmincki (Geierschildkröte)

b)   Panzerechsen (Krokodile) jeglicher Art

c)   Giftschlangen, einschließlich der Gattungen Dispholidus und Thelotornis, und Giftechsen 

a)      für den MenschengefährlicheSpinnentiere,  insbesondere bei den Skorpionen die Gattungen:

44.    Darüber hinaus ist das Anbieten und der Verkauf lebender Mäuse- oder Rattenbabys sowie 
Eintagesküken, Nacktmäusen und anderen Defektzuchten verboten.

 

45.    Das Aufsichtspersonal sowie die zuständigen Behörden können im Einzelfall oder generell weitere Tiere oder Tiergruppen vom Verkauf ausschließen, wenn dies aus Sicherheitsgründen erforderlich ist.

 

Diese Börsenordnung gilt für von SoHo GbR ausgerichteten Terraristikmessen in Karlsruhe

 

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Veranstalter: SoHo GbR - Schadesweg 1 - 20537 Hamburg